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Die Post bringt uns Yacon

Rotschalige Yacon

Rotschalige Yacon

Wir erhalten von Zeit zu Zeit per Email Saatgutanfragen und Tauschangebote.

Über diesen Weg lernten wir auch eine ganz liebe Gartenfreundin, Renate, kennen, die uns um Saatgut unserer Livingston-Tomatensorten gebeten hatte.

Es entwickelte sich ein sehr netter E-Mail-Kontakt mit ganz viel Erfahrungsaustausch.

helle Yacon

helle Yacon

Doch damit nicht genug. Renate schickte uns mehrfach eine unglaubliche Vielfalt an Saatgut aus ihrem eigenen Anbau. Das ging über verschiedene Sorten Wintersalate, ganz viele Paprikas, Tomaten, Surinamspinat, Gurkensorten, von denen wir noch nie gehört haben und einiges mehr. Wir werden zwei, drei Jahre brauchen, bis wir das alles angebaut und ausprobiert haben.

Liebe Renate, an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für all das Saatgut. Du bist ein Schatz!

Ja und eines Tages im Spätherbst klingelte unsere Postbotin und brachte völlig überraschend erneut ein Päckchen von Renate. Darin: Rote und weiße Yacon.

Die enthaltenen essbaren Speicherknollen hatten wir sofort mit Begeisterung probiert, die Vermehrungswurzeln zur Überwinterung in unseren Gewölbekeller eingelagert.

Yacon anbauen

Yacon, auch bekannt als Inkawurzel, kommt ursprünglich aus Südamerika und gehört zu der Familie der Korbblütler. Die Pflanzen entwickeln eine stattliche Größe. Sie können 1 Meter breit und bis zu 2 Meter hoch wachsen. Ab Ende September bilden Yacons gelbe Blüten ähnlich einer Sonnenblume.

Die Anzucht erfolgt über Vermehrungswurzeln. Diese Rhizome findet man im Herbst bei der Ernte oberhalb der Speicherknollen. Sie werden kühl und frostfrei über den Winter gelagert. Im Frühjahr werden die Vermehrungswurzel eingepflanzt und an einem warmen Ort im Haus vorgezogen.

Eine Vermehrung über Stecklinge ist ebenfalls möglich.

Ausgepflanzt wir ins Freiland oder in sehr große Kübel nach den Eisheiligen ab Mitte Mai.

Yaconpflanzen stellen keine besonderen Ansprüche an den Boden. Sie brauchen viel Wasser, mögen jedoch keine Staunässe. Sie lieben einen Platz in der Sonne, gedeihen aber auch im Halbschatten gut.

Yacon wird sehr spät geerntet. Wenn der erste Nachtfrost das Laub zerstört hat, können die essbaren Speicherknollen vorsichtig ausgegraben werden.

Die Knollen selbst sind frostempfindlich. Sie müssen kühl, aber frostfrei gelagert werden.

Yaconknollen entwickeln ihren süßen Geschmack erst nach ein paar Tagen Lagerung. Dann wird die Stärke in Zucker umgewandelt.

Die Knollen haben einen sehr hohen Anteil an Inulin, sodass sie von Diabetikern gut vertragen werden. Ebenso trägt Yacon zu einer gesunden Darmflora bei.

Yacon ist sehr vielfältig verwendbar. Man kann die Knollen schälen und roh essen, in Salat oder Smoothie geben, braten oder auch zu knusprige Chips trocknen.

Unsere Anbau

Renates Vermehrungswurzeln hatten wir den Winter über im Gewölbekeller bei unseren Dahlien gelagert.

Anfang März holten wir die beiden Wurzelstücke heraus und pflanzten sie zum Vortreiben in Komposterde. Die beiden Töpfe standen während des Frühjahrs zusammen mit den Tomaten im geheizten Haus. Bei passenden Wetter durften auch sie raus an die frische Luft.

Am 23. Mai 2019 wurden die beiden Pflanzen ins Gartenbeet umgesiedelt.

Unmittelbar nach dem Auspflanzen sind die Yacons noch etwas mitgenommen. Aber man sieht doch sehr schön, zu welch kräftigen Pflanzen sich die Vermehrungswurzeln entwickelt haben.

Yacon kaufen

Wer nun Lust bekommen hat, selbst Yacons anzubauen, kann jetzt noch kräftige Jungpflanzen in rot und weiß bei Lubera.de kaufen.

Eine violettschalige Sorte* bietet der Versandhandel Tom-Garten.

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