Fablonelystyni

 

Fablone Lystnyj, Fablonelystnyj, Fablonelysty, Fablonelystyni, Fablonelystynij, Fablonelystynj – all diese zungenbrecherischen Aneinanderreihungen von Buchstaben findet man im World Wide Web als Bezeichnung für eine orangefarbene Minifleischtomate, die unglaublich lecker schmeckt.

Leider konnten keine zuverlässigen Informationen gefunden werden, welche Schreibweise nun richtig ist oder woher diese Tomatensorte stammt. Vermutlich handelt es sich um eine osteuropäische Sorte, denn viele russische Tomaten tragen in ihrem Namen die Buchstabenkombination *ij.

Im Folgenden wird die Schreibweise beibehalten, die auf dem Tütchen Kaufsaat aufgedruckt ist: Fablonelystyni.

Die Sorte Fablonelystyni zählt zu den seltenen Minifleischtomaten, die mehrkämmrige, meist flachrunde und gerippte Früchte produzieren, die aber Größe und Gewicht betreffend gerade mal einer Cocktailtomate das Wasser reichen können.

Unser Saatgut wurde bei Deaflora gekauft und in der Saison 2015 erstmals angebaut. Die Samen keimten zuverlässig und entwickelten kräftige, gesunde, normalblättrige Pflanzen.

Drei Tomatenstöcke kamen ins Gartenbeet unter Regenschutzdach. Sie wuchsen homogen und trugen an einfach verzweigten Rispen eine Vielzahl identischer Minifleischtomaten von intensiver orangegelber Farbe.

Auf allzu konsequentes Ausgeizen kann, wie bei kleinfruchtigen Tomaten üblich, verzichtet werden. Die Sorte verträgt durchaus mehrere Triebe, die allerdings gut festgebunden werden müssen.

Die Reifezeit der Sorte Fablonelystyni beträgt etwa 75 Tage.

Optisch ist Fablonelystyni eine der schönsten Sorten, die wir bislang angebaut haben. Doch auch geschmacklich kann die Sorte punkten. Die hübschen Minifleischtomaten haben ein angenehm fruchtiges, süßes und volles Tomatenaroma.

Die Sorte eignet sich neben dem Frischverzehr aufgrund der kompakten und außergewöhnlichen Form sehr gut für die Dekoration von Speisen. Ein echter Hingucker, der auch noch schmeckt.

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2 Gedanken zu „Fablonelystyni“

  1. ich hatte diese Sorte von meiner Freundin bekommen und im Hochbeet angebaut.Da ich diese bei unserem trockenen heissen Sommer probieren konnte sowie eine in der Schweiz gewachsene,muss ich feststellen das die bei uns angebaute zu wenig Wasser bekam und der Gechmack vom Hochbeet mir fast zu konzentriert war.Die welche ich bei meiner Freundin gegessen habe, war viel angenehmer ja sogar richtig gut!

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